Kardivar-Herzfrequenz
KARDIVAR® - Messung, Auswertung und therapeutische Maßnahmen mit Hilfe der Herzfrequenzvarabilität:
Die Herzfrequenzvariabilität (Heart Rate Variability = HRV) ist in den USA Goldstandard bei den Kardiologen. Die Bedeutung der Herzfrequenzvarabilität in den USA zeigt sich auch darin, dass ca. 90 % aller Veröffentlichungen aus den USA kommen.
Grundlagen zur Herzfrequenzvarablität (HRV):
Die HRV ist eine Messgröße der neurovegetativen Aktivität und der autonomen Funktion des Herzens. Sie beschreibt die Fähigkeit des Herzens, den zeitlichen Abstand von Herzschlag zu Herzschlag (RR-Abstand) laufend zu verändern, um sich inneren und äußeren Belastungen des Herzens anzupassen. Diese Anpassungsfähigkeit des Herzens basiert auf einem optimalen Zusammenspiel des sympathischen und parasympathischen Nervensystems.
Hochfrequente elektrische Impulse des Parasympathikus führen zu einer sehr schnellen Absenkung der Herzfrequenz; die Freisetzung von Acetylcholin führt zu einer Gefäßerweiterung. Die niederfrequenten Impulse des Sympathikus bewirken dagegen eine Steigerung der Herzfrequenz durch Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin.
Mit zunehmender körperlicher Aktivität verringert sich der Einfluss des Parasympathikus; der Sympathikus steigt bei körperlicher Aktivität entsprechend an. Die Herzfrequenzvariabilität ist also bei Körperruhe immer größer, als bei körperlicher Aktivität.
Eine gute Herzfrequenzvarabilität erreicht der Körper, wenn eine Balance zwischen Sympathikus und
Parasympathikus besteht (Sympathikus = das Gaspedal beim Auto wird betätigt und der Parasympathikus = die Bremse ist technisch gut gewartet und

wird verantwortungsvoll eingesetzt).
Mit Hilfe der Messungen und Auswertungen der Herzfrequenzvarabilität durch das System „Kardivar“ wird das Zusammenspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus deutlich...
Quelle: mit freundlicher Genehmigung von Medivital